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Betriebliche Altersvorsorge als Magnet für Mitarbeiter

Neben dem Gehalt ist eine betriebliche Altersvorsorge ein wesentlicher Magnet für bestehende und neue Mitarbeiter.
Zum einen soll diese Pensionsvorsorge optimiert auf geringe Abgaben sein, andererseits auch eine hohe Sicherheit darstellen. Damit die Verwaltungskosten eines Fonds oder einer Versicherung den Nutzen nicht auffressen hat Johannes Straubmüller einen Tipp für mich. Mit seiner Firma Spartacus Advisors hilft er kleineren und mittelgroßen Firmen einen Bonus für Angestellte und Arbeiter zu ermöglichen, den sonst nur Konzerne anbieten können.
Somit herrscht am Arbeitgebermarkt wieder Ausgeglichenheit.

 

Altersvorsorge als Herausforderung

Zunehmend wird klar, der seit 100 Jahren geltende "Generationenvertrag" Junge zahlen in ein Pensionssystem ein und ältere bekommen eine Auszahlung funktioniert immer schlechter aufgrund des demographischen Wandels.
Die Familie als soziale Struktur in Europa wird das Thema auch nicht lösen.
Folglich ist Vorsorge auf privater oder betrieblicher Ebene notwendig um sich auf seinen Ruhestand zu freuen ohne finanzielle Sorgen zu haben.

 

Kurzer Ausflug nach Fernost - das Pensionssystem in Singapur hat keinen Generatioenvertrag. Dort gibt es ein individuelles Pensionskonto. Was man einzahlt ist drauf, ausgezahlt wird ab dem Pensionsalter. Wenn das Geld schneller aus ist als das Leben geht das zu Lasten des Pensionisten und seiner Familie. Umgekehrt, stirbt jemand bevor sein Geld aufgebraucht ist, so kann der Rest vererbt werden.

 

Nun aber noch zu ein paar Gedanken rund um die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland - sie steht vor mehreren Herausforderungen, darunter:

  1. Niedrigzinsphase: Durch die anhaltende Niedrigzinsphase sind die Erträge aus der Kapitalanlage geringer als in früheren Jahren. Dies erschwert die Finanzierung der betrieblichen Altersvorsorge. Um erträge zu erwirtschaften ist ein meist ein Mix aus Aktien und Anleihen im Portfolio. Durch steigende Zinsen (2023) kommt es zusätzlich zu wertverlusten bei den Alt-Anleihen

  2. Demografischer Wandel: Durch den demografischen Wandel wird die Anzahl der Rentner im Verhältnis zur Anzahl der Beitragszahler zunehmen. Dies kann dazu führen, dass die Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge steigen oder die Leistungen reduziert werden müssen.

  3. Gesetzliche Änderungen: Die betriebliche Altersvorsorge unterliegt verschiedenen gesetzlichen Regelungen, die sich ändern können. Dies kann dazu führen, dass bestehende Verträge angepasst werden müssen und neue Regelungen beachtet werden müssen.

  4. Komplexität: Die betriebliche Altersvorsorge ist oft sehr komplex und für viele Arbeitnehmer schwer zu verstehen. Eine mangelnde Transparenz kann dazu führen, dass Arbeitnehmer falsche Entscheidungen treffen oder die betriebliche Altersvorsorge gar nicht erst in Anspruch nehmen.

  5. Konkurrenz durch private Altersvorsorge: Arbeitnehmer haben oft die Möglichkeit, private Altersvorsorgeprodukte abzuschließen. Diese Produkte können für Arbeitnehmer attraktiver sein als die betriebliche Altersvorsorge und können dazu führen, dass Arbeitgeber Schwierigkeiten haben, ihre Mitarbeiter für die betriebliche Altersvorsorge zu gewinnen.

  6. Jobwechsel - es gibt zig Anbieter für die Altersvorsorge, bei einem Wechsel des Arbeitgebers kommt wahrscheinlich eine neue Pensionskasse zum Zug, es wir schwierig den Überblick zu behalten.
  7. Spesen fressen die Erträge auf.

Diese Herausforderungen erfordern eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der betrieblichen Altersvorsorge, um sicherzustellen, dass sie weiterhin eine attraktive Option für Arbeitnehmer bleibt. Diese Aufstellung wurde mit Unterstützung einer Künstlichen und Natürlichen Intelligenz erstellt.

 

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